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Am Hochsträß 8, 89081 Ulm

Ohne Voranmeldung | Mo: geschlossen | Di – Fr: 11–17 Uhr | Sa–So, feiertags: 11–18 Uhr | Sa 8.8. und 15.8. geschlossen

Aktuelles Aktuelles

Aktuelles

Mit dem Rad auf den Spuren der HfG

Geführte Fahrradtour durch Ulm

Die ehemalige Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-68) hat ihre Spuren auch abseits des Hochschulgebäudes am Kuhberg in Ulm hinterlassen. Die geführte Fahrradtour erkundet —› mehr

Aktuelles

Mein Liebling Malke, lieber Gütsch

Berufstätigkeit und Eheglück in den 1950er Jahren

 

Ein Podcast des HfG-Archivs zur Ausstellung Hans Gugelot

Anlässlich der Ausstellung „Hans Gugelot. Die Architektur des Design“ haben wir einen Podcast mit Ausschnitten aus Briefen von Hans Gugelot und seiner Frau Malke aufgenommen.

 

 

Im April 1956 fuhr Hans Gugelot gemeinsam mit Erwin und Artur Braun, den Besitzern der Braun AG in die USA, um den dortigen Markt und die Gepflogenheiten des Design kennenzulernen. Kurz darauf reiste seine Frau Malke Gugelot gemeinsam mit Inge Aicher-Scholl nach New York: Dort wollten sie Spenden für die immer geldbedürftige HfG einwerben.

Wir lesen in diesem Podcast aus den Briefen der beiden und geben damit einen Einblick in das Lebensgefühl und die Lebensumstände der gestalterischen Avantgarde in der jungen Bundesrepublik.

 

Familie Gugelot mit Sohn und Hund, Anfang 1960er Jahre. Fotograf unbekannt, © Guus Gugelot

 

Aktuelles

Denken im System

Designer in Residence-Programm des HfG-Archiv Ulm

In diesem Frühjahr lebt und arbeitet der Gestalter Simon Hettler für drei Monate auf dem historischen Campus der ehemaligen Hochschule für Gestaltung.

Mit der Reihe „Designer in Residence“ verfolgt das HfG-Archiv das Ziel, die eigene Doppelfunktion als Museum und Archiv in den Räumen der einstigen Ausbildungsstätte mit zeitgenössischer Designforschung und -vermittlung zu verbinden. Das diesjährige Residence-Programm hat das „Denken im System“ zum Thema. Damit knüpft es an die Arbeit des Designers und Architekten Hans Gugelot an (1920-1965), dem das HfG-Archiv anlässlich seines 100. Geburtstages im April 2020 eine Ausstellung widmet.

Simon Hettler studierte Produktgestaltung und Strategische Gestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd. In seinem Studium beschäftigte er sich mit Fragen der Nachhaltigkeit sowie der Begründbarkeit von Gestaltung in fachfremden Kontexten. Seine Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen Gestaltung, Strategie und Forschung.

Für das Ulmer Projekt greift er die bereits an der HfG gestellte Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen eines wissenschaftlich unterstützten Designprozesses auf und setzt diese in einen zeitgenössischen Kontext: Inwieweit ist eine Versachlichung der Gestaltungsarbeit innerhalb der Produktgestaltung durch den Einsatz neuer Technologien möglich?

Im Lauf des Projektes werden berechenbare Parameter in der Gestaltung bestimmt und auf Basis von Machine Learning Algorithmen Programme entwickelt, die Ge­stalter/innen im Gestaltungsprozess unterstützen.

Über das gesamte Projekt hinweg sollen prototypisch Artefakte entste­hen, die einen Eindruck geben können, welchen Einfluss diese neuen Mög­lichkeiten der Berechenbarkeit auf die Gestalt der Produkte haben.