HfG-Archiv Ulm
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Werknachlässe

Nachlass Tomás Gonda

Der Grafiker Tomás Gonda (1926-1988) kam 1958 an die Hochschule für Gestaltung Ulm, wo er bis 1966 lehrte. Als Mitarbeiter von Otl Aicher in der »Entwicklungsgruppe 5« war er am Entwurf mehrerer wichtiger Projekte für Werbe- und Druckgrafiken, Verpackungen und Ausstellungen beteiligt. So zum Beispiel am Erscheinungsbild für die Deutsche Lufthansa und an den Werbekampagnen für die Firmen Braun und Hermann Miller. Mit der sechsten Ausgabe der Zeitschrift der HfG »ulm« übernahm er deren neue Gestaltung. In den Jahren zwischen 1963 bis 1966 unterrichtete Gonda in der Abteilung Visuelle Kommunikation. In der darauffolgenden Zeit arbeitete er in Mailand als Art-Director bei Rinascente/Upim. Von 1977 bis zu seinem Tod führte Gonda in New York sein Atelier »Gonda Design, Incorporated«.

Der Nachlaß von Tomás Gonda wurde 1996 in Form der Retrospektive »Tomás Gonda, a Life in Design«, erarbeitet von Leslie Brothers gemeinsam mit der Anderson Gallery, School of the Arts der Virginia Commonwealth University in Richmond, dem HfG-Archiv Ulm übergeben. Den Kern dieser Schenkung von Jacqui Morgan bilden 60 gerahmte Arbeiten, 130 grafische Arbeiten, Fotos und Negative.

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