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In Erinnerung an Alexander Kluge

Alexander Kluge (1932-2026) war 1962 einer der Gründer der Abteilung „Film“ an der Hochschule für Gestaltung Ulm. Er leitete sie gemeinsam mit Edgar Reitz, Bernhard Dörries und Detten Schleiermacher. Alle vier waren Initiatoren des Oberhausener Manifestes, einer 1962 verfassten Erklärung zur Erneuerung des deutschen Films. Neben der Orientierung an der „Kritischen Theorie“ der von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gegründeten „Frankfurter Schule“ diente das Autorenmodell der „Nouvelle Vague“ als Vorbild. Film soll aufklären, nicht Illusionen erzeugen. Der Regisseur ist Gestalter und Produzent zugleich.

In seinen Ulmer Jahren drehte Alexander Kluge den Spielfilm „Abschied von gestern“, der 1966 auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig Premiere feierte und dort den Silbernen Löwen erhielt.

Die 1962 gegründete Abteilung „Film“ macht sich 1965 als Institut für Filmgestaltung e.V. (IfG) selbstständig. In dieser Form überlebte das IfG das jähe Ende der Hochschule für Gestaltung Ulm 1968 und bestand bis 2016 fort.

Eine zusammenfassende Darstellung zum Film an der Hochschule für Gestaltung Ulm gaben Alexander Kluge und Klaus Eder unter dem Titel „Ulmer Dramaturgien: Reibungsverluste. Stichwort: Bestandaufnahme“ heraus (München 1985).

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