HfG-Archiv Ulm
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HfG-Archiv/Museum Ulm

Grafik mit rotem Text 'Vom Logo zur Identität' auf weißem Hintergrund mit orangefarbenem Raster und schwarzen Logos von HfG-Archiv Museum Ulm und weiteren Symbolen

Grafik: vista, Düsseldorf

Neue Ausstellung „Vom Logo zur Identität: Visuelle Erscheinungsbilder der Bundesrepublik“ (23.10.2026 – 29.03.2027)

Mit der Ausstellung „Vom Logo zur Identität: Visuelle Erscheinungsbilder der Bundesrepublik“ widmet sich das HfG-Archiv Ulm erstmalig den Markenauftritten von westdeutschen Unternehmen und Institutionen nach 1945. Historische Beispiele, wie die Entwürfe von Peter Behrens für die AEG (1907-1914), illustrieren die Anfänge der Entwicklung in Deutschland. Maßstäbe für die grafische Gestaltung setzte die Entwicklungsgruppe „E5“ der Hochschule für Gestaltung Ulm, die 1961/62 unter der Leitung von Otl Aicher (1922-1991) das erste systematische Erscheinungsbild der Lufthansa AG konzipierte. Weitere Beispiele stammen von Gestaltern wie Anton Stankowski (1906-1998), der unter anderem das Markenzeichen für die Deutsche Bank AG schuf oder Celestino Piatti (1922-2007), der für den Deutschen Taschenbuch Verlag die Buchumschläge gestaltete. Die Präsentation bietet die Möglichkeit, das grafische Schaffen in der Bundesrepublik mit den Leistungen der HfG Ulm zu vergleichen. Es sind Plakate, Handbücher, Logos, Drucksachen und vieles mehr zu sehen.

Die Ausstellung ist erstmalig in Deutschland zu sehen. In den Jahren 2024-2025 war sie unter dem Titel „Identity Systems Germany“ in Kyoto und Tokio, Japan zu Gast, als Kooperationsprojekt der A5 Collection (Katharina Sussek & Prof. Jens Müller), Düsseldorf und der DNP Foundation for Cultural Promotion, Tokio.

Ausstellungsdauer 23.10.2026 – 29.03.2027.

Wir danken der DNP Foundation for Cultural Promotion für die finanzielle Unterstützung des Projekts.

Der Katalog wird gefördert durch die Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm.

Außerdem danken wir HQ Print und Harder Logistics GmbH & Co. KG für die Unterstützung.


Die Ausstellungen im HfG-Archiv sind von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11-17 Uhr geöffnet.


 

Gebäude der HfG Ulm, 1955. Foto: Ernst Hahn. © HfG-Archiv / Museum Ulm, Sign. HfG-Ar Dp 090.18. Alle Rechte vorbehalten

Die Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968) war eine international anerkannte Ausbildungsstätte für Industriedesign. Ihre Gründer − Inge Scholl, die Schwester von Hans und Sophie Scholl, der Grafiker Otl Aicher sowie der Architekt Max Bill − hatten es sich zum Ziel gesetzt, das Leben in Deutschland nach dem Ende des Faschismus neu zu denken und zu organisieren. Sie orientierten sich dabei an den Ideen der Moderne. Gut gestaltete Industrieprodukte sollten einem jeden zu Wohlstand und einem guten Leben in einer demokratisch organisierten, freien Gesellschaft verhelfen.

Max Bill im Gespräch mit Walter Gropius, Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher, 1954. Photo: Sigrid von Schweinitz. © HfG-Archiv / Museum Ulm. Sign. HfG-Ar Schw 3.297 (Bill), HfG-Ar Schw 3.384 (Aicher-Scholl), HfG-Ar Schw 3.053 (Aicher). Alle Rechte vorbehalten


Das HfG-Archiv Ulm hat die Aufgabe, die Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm umfassend zu dokumentieren.

In seiner Doppelfunktion als Museum und Archiv macht es Inhalte und Bedeutung der Hochschule einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Dies geschieht durch Ausstellungen, Publikationen, Veranstaltungen sowie die Möglichkeit zu wissenschaftlicher Forschung.

Gerne begrüßen wir Sie zu einem Besuch:

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HfG Ulm, Von der Stunde Null bis 1968, HfG-Archiv/Museum Ulm, Foto Jens Kramer

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