Museum Ulm Logo HfG Archiv Ulm

Am Hochsträß 8, 89081 Ulm

Das HfG-Archiv bleibt bis zum 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen.

Aktuelles Aktuelles

Aktuelles

Eröffnung fällt aus, Publikation ist erhältlich. Trailer gibt erste Einblicke

Hans Gugelot. Die Architektur des Design

Am 1. April 2020 wäre der Architekt und Industriedesigner Hans Gugelot [hans gyʒəlo] 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das HfG-Archiv Ulm ihm eine Ausstellung sowie eine umfangreiche Publikation.

Wegen der akuten Corona-Krise konnte die Ausstellungseröffnung nicht stattfinden. Auch ein Ausstellungsbesuch ist bis einschließlich Sonntag, den 19. April 2020 nicht möglich, da das HfG-Archiv wie alle Kultureinrichtungen der Stadt Ulm für den Publikumsverkehr geschlossen ist.

Die Publikation zur Ausstellung ist im HfG-Archiv sowie bei der avedition in Stuttgart erhältlich. Bestellen kann man das Buch für 28 € zzgl. Versandkosten über den Shop des Museum Ulm unter: https://museumulm.de/museum/museumsshop/.

Eine Vorschau des Buches findet sich hier.

 

Die Wartezeit bis zum neuen Eröffnungstermin der Ausstellung verkürzt auch der Trailer zur Ausstellung von  Oleg Kauz:

 

Aktuelles

„Nicht mein Ding Gender im Design“

Eine Bank zum Stillen im öffentlichen Raum, ein Hijab für den Leistungssport, ein Fahrradsattel, der die Prostata entlastet, ein rauchender Paffprotz und ein qualmendes Dämchen, Blau bevorzugt der Junge und Rosa liebt das Mädchen?

Was hat Gender mit Design zu tun? fragte eine Ausstellung im Jahr 2019 im HfG-Archiv. Was bedeutet es, genderspezifisch, -sensibel oder gar -blind zu gestalten? Fest steht: Neutrale Dinge gibt es nicht.

Auf vielfältige und kritische Weise gibt das Nachdenken über Gender im Design Antworten auf die immer noch offene Frage »Wie wollen wir leben?«. Diese Frage war schon am Bauhaus und an der ehemaligen HfG Ulm hochaktuell. Die Gute Form und der Funktionalismus der Nachkriegsgesellschaft waren die Antworten ihrer Zeit. Doch die Zeiten ändern sich und mit ihr Rollen- und Berufsbilder, Zielgruppen, Gestaltungsgrundsätze und -lösungen.

Die Publikation zur Ausstellung ist im HfG-Archiv sowie bei der avedition Stuttgart erhältlich.

Bestellen kann man das Buch für 29 € über den Shop des Museum Ulm unter: https://museumulm.de/museum/museumsshop/.

Eine Vorschau des Buches findet sich hier.

Aktuelles

HfG-Archiv und Museum Ulm sind bis zum 19. April für den Publikumsverkehr geschlossen!

Aktuelles zum Umgang mit dem Coronavirus 2019-nCoV in öffentlichen Einrichtungen

 

Im Hinblick auf die aktuelle Situation zur Verbreitung des Coronavirus hat das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg neue Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Darunter fällt auch die Schließung von öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten.

Die Stadt Ulm und der Fachbereich Kultur haben nun entschieden, verantwortungsbewusst zu handeln und durch Schließung von Einrichtungen des Kulturbetriebs die Übertragungsketten des Coronavirus zu unterbrechen. Vom 14. März bis zum 19. April 2020 bleiben das Museum Ulm mit dem HfG-Archiv sowie die kunsthalle weishaupt für den Publikumsverkehr geschlossen.

Bis nach den Osterferien entfallen alle Führungen und Veranstaltungen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Aktuelles

Denken im System

Designer in Residence-Programm des HfG-Archiv Ulm

 

In diesem Frühjahr wird der Produktgestalter Simon Hettler für drei Monate auf dem historischen Campus der ehemaligen Hochschule für Gestaltung leben und arbeiten.

Im vergangenen Dezember hat das HfG-Archiv Ulm zum zweiten Mal sein Designer-in-Residence-Programm ausgeschrieben. Mit dieser Reihe verfolgt das HfG-Archiv das Ziel, die eigene Doppelfunktion als Museum und Archiv in den Räumen der einstigen Ausbildungsstätte mit zeitgenössischer Designforschung und -vermittlung zu verbinden.

Nun hat die Jury getagt: Simon Hettler, Produktgestalter aus München, wird in diesem Frühjahr in den historischen Räumen leben und arbeiten.Das diesjährige Residence-Programm hat das „Denken im System“ zum Thema. Damit knüpft es an die Arbeit des Designers und Architekten Hans Gugelot an (1920-1965), dem das HfG-Archiv anlässlich seines 100. Geburtstages im April 2020 eine Ausstellung widmet.

Insgesamt hatten sich 22 Bewerber für das Designer-in-Residence-Programm des HfG-Archvs beworben, darunter Interessenten aus Ägypten, Chile, Spanien, Uruguay, Deutschland und Italien. Der Produktgestalter Simon Hettler überzeugte mit einem Programm, das eng an die Prinzipien der Ulmer Hochschule für Gestaltung (1953-1968) anknüpft und dabei grundlegende Fragestellungen in unsere Zeit überträgt. 

 

Simon Hettler studierte Produktgestaltung und Strategische Gestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd. In seinem Studium beschäftigte er sich mit Fragen der Nachhaltigkeit sowie der Begründbarkeit von Gestaltung in fachfremden Kontexten. Seine Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle zwischen Gestaltung, Strategie und Forschung.

weitere Informationen und Kontakt: simonhettler.com / hello@simonhettler.com

 

Für das Ulmer Projekt greift er die bereits an der HfG gestellte Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen eines wissenschaftlich unterstützten Designprozesses auf und setzt diese in einen zeitgenössischen Kontext: Inwieweit ist eine Versachlichung der Gestaltungsarbeit innerhalb der Produktgestaltung durch den Einsatz neuer Technologien möglich?

Im Lauf des Projektes werden berechenbare Parameter in der Gestaltung bestimmt und auf Basis von Machine Learning Algorithmen Programme entwickelt, die Ge­stalter/innen im Gestaltungsprozess unterstützen.

Über das gesamte Projekt hinweg sollen prototypisch Artefakte entste­hen, die einen Eindruck geben können, welchen Einfluss diese neuen Mög­lichkeiten der Berechenbarkeit auf die Gestalt der Produkte haben.