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Vorschau:

Eröffnung am 7. Oktober 2021

Der Ulmer Hocker

Studio HfG im HfG-Archiv / Museum Ulm

Die Ausstellung im Studio HfG geht der Entstehung dieses so schlicht wirkenden Möbelstücks nach. Sie zeigt Vorläufer und spätere Verwandlungen: von bequem bis bizarr, von der Luxusvariante in Nußbaum bis zum Berliner Hocker von Van Bo Le-Mentzel.

Statt einfach Stühle für den Neubau zu bestellen, entstand im Jahr 1954 der Ulmer Hocker als gemeinsamer Entwurf von Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger. So schlug sich die knappe Finanzlage der Hochschule für Gestaltung Ulm schlug direkt in einem ihrer bekanntesten Entwürfe nieder.

Als Gründungsrektor war Max Bill zugleich der Architekt des Hochschulgebäudes. Paul Hildinger erhielt 1953 die Anstellung als Leiter der Holzwerkstatt. Den Architekten Hans Gugelot holte Bill 1954 an die HfG. Als der Rohbau stand, ging es an den Innenausbau. Einbaumöbel sorgten für Stauraum. Doch reichte für eine Bestuhlung der Mensa, Lehr- und Arbeitsräume das Geld zunächst nicht. So entstand der Ulmer Hocker, der mit den in der Holzwerkstatt vorhandenen Maschinen gebaut werden konnte.